Ohne Ehemann und Vater
(Interview vom 15.06.2009: Matthias Krebbers)
"Als ich im Oktober 1943 geboren wurde, war meine Mutter nach zwei Jahren Ehe schon 5 Monate Witwe. Halbwaise nannte man meine Situation.
Ich bin wohlbehütet von Mutter, Tante, Großeltern und ganz vielen liebenden Menschen aufgewachsen. Meine Mutter hat wenig über meinen Vater erzählt. Es gab nur immer wieder Tage, an denen sie sehr traurig war und wieder und wieder die alten Briefe meines Vaters las. Ich habe wenig vom Leben meines Vaters erfahren. Ich habe ihn selten vermisst.
Eines Tages lernte ich Sie, Herr Krebbers, über ihre Schwester, mit der ich seit Jahren befreundet bin, kennen. Sie erzählte damals, dass Sie neben ihrer ehrenamtlichen Arbeit im Deutschen Roten Kreuz zahlreiche Auslandseinsätze in Krisengebieten mitgemacht, dann noch als Reservist der Bundeswehr an Kriegsgräbereinsätzen teilgenommen hätten, dass es Sie nicht losließ, Hinterbliebenen und Freunden von gefallenen Soldaten oder Zivilpersonen ein Gesicht wiederzugeben, einen Ort der Einkehr, der Trauerbewältigung zu finden.
Im Winter 2006 trat ich an Sie heran, brachte einige Unterlagen meines Vaters, um eine Recherche zu ermöglichen.
Sie vermuteten, dass er in der Nähe von Kardelewo bei St. Petersburg in einem Verbandplatz am 19.05.1943, gegen 22:35Uhr verstorben und wohl in der Nähe auch beigesetzt worden sein könnte. Hier wollten Sie sich mit der Deutschen Dienststelle in Berlin in Verbindung setzen.
Im Mai 1943 hatte meine Mutter einen Brief aus Russland erhalten. Darin schrieb der Oberleutnant und Regimentführer meines Vaters:
“Sehr geehrte Frau Kuhlmann! Vor einigen Tagen mußte ich Sie von der Verwundung Ihres Mannes benachrichtigen. Heute schicke ich die schmerzliche Nachricht, dass Ihr Gatte, der Oberfeldwebel und Zugführer Walter Kuhlmann, am 19.05.1943 auf dem Hauptverbandplatz an den Folgen der erlittenen Verwundung gestorben ist. Ich weiß, wie schmerzlich und schwer sie diese Nachricht treffen wird. Auch für mich und die Kompanie ist es ein schmerzlicher und nicht zu ersetzender Verlust in unseren Soldatenreihen. Ihr Gatte war einer unserer besten und pflichttreuesten Soldaten, ein stets guter Vorgesetzter und Kamerad. Er wurde auf einem Heldenfriedhof zur letzen Ruhe gebettet. Mögen Sie, geehrte Frau Kuhlmann, den Verlust Ihres so geliebten Mannes tapfer ertragen! Wir alle müssen große Opfer bringen, Front und Heimat. Ihr Gatte starb den Heldentod für sein Vaterland, für seine so sehr geliebte Heimat, seine Familie. Wir Soldaten wissen, was es heißt, Opfer zu bringen, und deshalb wissen und fühlen auch wir von ganzem Herzen mit an Ihrem Schmerz. Sie haben Ihren Gatten verloren, ich verlor meinen besten Kamerad.
Herzlich – Ihr ergebener
Hans Rewing, Oblt."
Er schickte meiner Mutter neben einem Foto des Grabes u.a. den Wehrpass meines Vaters, kleine persönliche Sachen und den Ehering, den ich seit meinem einundzwanzigsten Lebensjahr an meiner Hand trage.
Damals, wie heute sprach / spricht man vom „Heldentod“, wie die Todesanzeige meines Vaters zeigt.
Aber waren sie das wirklich, Helden? Mein Vater starb mit 28 Jahren und steckte seit seinem 21. Lebensjahr in einer Uniform. Und die Mutter meines Vater verlor 1943 zwei Söhne und 1945, kurz vor Kriegsende, noch ihren dritten Sohn. Er wurde bisher nicht gefunden.
Aufgrund Ihrer Suchanfrage am 13. November 2006 bei der Deutschen Dienststelle, teilte diese mit Schreiben vom 15. Januar 2007 mit:
Walter Kuhlmann ist am 19. Mai 1943 infolge Verwundung auf dem Hauptverbandplatz in Antropschino verstorben.
Seine Grablage lautet:
Soldatenfriedhof in Antropschino, ca. 500 Meter westlich der Bahnstrecke, ca. 25 km südlich von Leningrad (heute Sankt Petersburg).
- 16. Reihe von vorn, Einzelgrab11. von links -.
Anhand Ihres Kartenmaterials aus der Kriegszeit, Ihren Recherchen über Satellit konkretisierte sich die mögliche Grablage meines Vaters und wohl weiterer Soldaten. Sie stellten heraus, dass das Gebiet inzwischen wohl überbaut und evtl. landwirtschaftlich genutzt werden konnte, somit keine sichtbaren Gräber zu finden seien, vielmehr müsste vor Ort in Gesprächen mit Zeitzeugen, Bewohnern und technischen Hilfsmitteln sondiert werden.
Ich wollte jetzt mehr über meinen Vater erfahren. Ich fasste 2008 den Entschluss, das Grab meines Vaters in Russland zu besuchen oder an den möglichen Ort seiner Grablage zu kommen.
Über ein Reisebüro erhielt ich eine Kontaktadresse von einem deutsch-russischen Ehepaar in Sankt Petersburg. Wie sich herausstellte, war es für den Umbettungsdienst in Nordwest-Russland zuständig. Über Frau L. erfuhr ich vorab etwas über den Friedhof in Antropschino.
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge hatte schon seit einigen Jahren eine Exhumierung der 300 Soldaten vornehmen wollen. Alle Soldaten sollten auf der Kriegsgräberstätte mit Friedenspark in Sologubowka bei St. Petersburg ihre letzte Ruhestätte finden.
Leider befindet sich die Grablage auf einem Privatgrundstück (ein Haus und mehrere Gärten). Mehrere Versuche des Umbettungsdienstes waren bisher gescheitert. Am 07. Juli 2008 holte mich Frau L. vereinbarungsgemäß vom Hotel ab. Mit einem Ehepaar und mir fuhr sie zunächst nach Sologubowka. Diese Kriegsgräberstätte, eine der größten in Europa, für 80 000 bis 100 000 deutsche Gefallene, wurde im September 2000 der Öffentlichkeit übergeben. Auf dem Weg dorthin konnte man die Armut außerhalb der Vorzeigestadt schon sehr gut wahrnehmen. Ich bin heute noch dankbar, dass wir den Weg über Sologubowka nach Antropschino gewählt haben.
Fast am Ende der unbefestigten Dorfstraße, vor einem Haus mit Vorgarten, haben wir das Auto abgestellt. Ein schmaler Weg führte zu den dahinter liegenden Gärten. Zwischen einem kleinen Gewächshaus, einer Menge Müll und Unkraut wuchsen Obst und Gemüse.
“Wir stehen vor dem Soldatenfriedhof,“ sagte Frau L.. „Möchten Sie Blumen niederlegen?“ Ich schweige. Meine Tränen fließen. Was war am 19. Mai 1943 hier passiert? Wie wurde mein Vater begraben? Hatte er einen Sarg? Wo sollte ich hier die Blumen ablegen? Wo befanden sich Anfang und Ende des Friedhofes?
Ein Nachbar hatte uns bemerkt. Er fragte uns nach unseren Besuchsabsichten. Es handelte sich um den Gartenbesitzer, der bisher keine Einwilligung zur Exhumierung der Soldaten gegeben hatte. Am Ende des Gespräches stimmte er einer Umbettung im Herbst, nachdem die Radieschen und Obst auf den Markt gebracht worden seien, zu. In dem kleinen Ort waren wir wohl ins Gespräch gekommen. Wir fuhren nach St. Petersburg zurück, verbunden mit meinem Wunsch, meinen Vater evtl. im Herbst „nach Hause“ holen zu können, ihn in der Familiengruft zu seiner Frau zu betten.
Am 08. Oktober 2008 erhielt ich eine E-Mail:
„Wir haben den Auftrag zur Exhumierung bekommen, aber der Gartenbesitzer hat wieder alles abgeblasen.“
Am 24. Oktober dann die Nachricht aus Russland. „Der Umbettungsdienst hat Walter Kuhlmann gefunden. Die Erkennungsmerkmale und die Grablage lassen keine Zweifel zu. Es ist ein großer Erfolg. Wir sind sehr glücklich.“ Die Gebeine wurden aus dem Einzelgrab geborgen und in den Sarkophag gelegt. Man schickte mir Fotos von der Umbettung.
Ich wollte sofort los, meinen Vater nach Wuppertal zu holen. Aber, Russland ist weit und die Heimatüberführung will Weile haben. Jetzt muss mein Vater, ebenso wie die übrigen Gefallenen anhand der Erkennungsmerkmale eindeutig identifiziert werden.
Ich warte darauf, dass die Deutsche Dienststelle in Berlin die Identifizierung bestätigt. Wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, kann ich als Angehörige eine formlose Genehmigung zur Heimatüberführung beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend beantragen. Dazu benötige ich eine Bescheinigung über den neuen Begräbnisplatz (neben seiner Ehefrau) der zuständigen Friedhofsverwaltung.
65 Jahre keinen Vater zu haben, ist nichts gegen – vielleicht – ein Jahr auf seine Heimatüberführung zu warten.
Sie haben mir erklärt, dass durch die Übergabe der Gebeine meines Vaters an mich und die Heimatüberführung das Grab den Status, eine gemäß der Genfer Konvention ohne zeitliche Begrenzung zu erhaltenden Kriegsgrabes, verliert. Aber was ist das gegen ein Heimatgrab?
Ich werde älter. Nach Russland kann ich nicht ständig fliegen. So kann ich aber, so lange es mir möglich ist, ihn zu Hause besuchen.
Ihnen, Ihren Freunden und Kameraden, die in menschlicher, Anteil nehmender Geste versuchen, Hinterbliebenen von Kriegstoten wieder ein Gesicht oder eine Heimstatt zu geben, bleibe ich verbunden." Inge Kuhlmann
Wie geht es weiter? Eine Kopie dieses Interviews stellte ich dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zur Verfügung, um ihn evtl. für die Verbandszeitung “Stimme und Weg“ zu übernehmen. Dieses Ansinnen wurde durch den zuständigen Pressereferenten nach Absprache mit Verantwortlichen abgelehnt auf dem Hintergrund, dass es nicht im Sinne der Kriegsgräbersfürsorge sein könne, einzelne Kriegstote auf Wunsch der Angehörigen nach Deutschland zu überführen, um die Gebeine in einem Familiengrab beizusetzen. Die gefallenen Soldaten sollten gemeinsam auf einem Friedhof eingebettet werden, zum einem, um ihnen ein ewiges Ruherecht zu gewähren, zum anderen ihrer auch im Ausland zu gedenken.
Am 17.12.2009 fahren Frau Kuhlmann und ich nach Rostock, um die Gebeine ihres Vaters von einer Mitarbeiterin der russischen Föderation des Volksbundes zu übernehmen und nach Wuppertal zu überführen.
Am 28.12.2009 findet unter Teilnahme einiger Angehörigen der Familien Kuhlmann
und Kiekuth, sowie Reservisten, Vertretern des Landeskommandos NRW und dem ehrenamtlichen Kreisgeschäftsführers des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge Jörg Orth die Beerdigung und Aussegnung von Walter Kuhlmann statt.
Die Presse berichtet:
Nach langer Reise heimgekehrt (von Julia Klinkusch)
66 Jahre nach seinem Tod konnte Inge Kuhlmann ihren Vater Wolfgang Kuhlmann bestatten.
Nächstebreck. „Ruht wohl, ihr heiligen Gebeine, die ich nun weiter nicht beweine, ruht wohl und bringt auch mich zur Ruh!“ Diese Verse aus der Johannes-Passion Johann Sebastian Bachs drücken wie keine anderen Worte aus, was Inge Kuhlmann in den vergangenen Wochen und Monaten durchgemacht hat.
Ihr Vater fiel vor 66 Jahren im Zweiten Weltkrieg – fünf Monate vor ihrer Geburt. Durch Zufall fand sie vor fast drei Jahren über den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VdK) sein Grab in Russland und bemühte sich seit dem Sommer 2008 darum, den Vater in der Heimat bestatten zu können.
Eingehüllt in eine Decke steht der Sarg in ihrem Arbeitszimmer
Die letzten Wochen des Wartens sind die Schlimmsten. Am 30. November kommt die ersehnte Nachricht, dass die Gebeine ihres Vaters am 17. Dezember mit der Fähre aus Helsinki in Rostock ankommen. Inge Kuhlmanns Kontakt in Russland, Lisa Lemke, wird den Sarg mitbringen. Um 7Uhr steht die Wuppertalerin am Kai des Überseehafens.
Die Gebeine ihres Vaters haben einen weiten Weg hinter sich. Von St.Petersburg mit dem Auto nach Finnland und von dort durch estnische, lettische, litauische, schwedische, polnische und dänische Hoheitsgewässer nach Deutschland. Das letzte Stück Weg – von Rostock nach Wuppertal – geleitet ihn seine Tochter. Den Sarg nimmt sie mit in ihre Wohnung. Eingehüllt in eine Decke steht er in ihrem Arbeitszimmer. Täglich läuft sie daran vorbei, zwölf Tage lang hat sie ihren Vater nur für sich – auch an Weihnachten.
Der endgültige Abschied fällt ihr schwer – obwohl sie ihren Vater nie kennengelernt hat, gehört er für sie doch einfach hierher. Zur Trauerfeier am Montag sind neben ihrer Cousine auch Mathhias Krebbers und dessen Ehefrau gekommen. Er war es, der das Grab ihres Vaters ausfindig gemacht habe. Auch acht Mitglieder vom Verband der Reservisten, unter ihnen Krebbers, sowie zwei aktive Soldaten des Landeskommandos sind gekommen.
Ein Netz aus weißen Rosen bedeckt den kleinen Gebeinesarg in der Friedhofskapelle am Bracken. Zu den Klängen der Johannespassion trägt ihn nach dem Gottesdienst einer der Reservisten zum Familiengrab der Kuhlmanns, wo Walter Kuhlmann neben seiner Frau seine endgültig letzte Ruhe findet. Die Reservisten stehen stramm, Vikar Johannes de Vries segnet den Sarg. Inge Kuhlmann ist gefasst und am Ende zwar noch aufgewühlt, aber auch erleichtert. Sie hat, wie es Vikar de Vries schon in seiner Trauerrede sagte, endlich die Möglichkeit, ihren Frieden mit ihrem Vater zu machen.
„Ruht wohl, ihr heiligen Gebeine, die ich nun weiter nicht beweine, ruht wohl und bringt auch mich zur Ruh!“ (Quelle: www.wz-newsline.de)
Die Bilder der Beisetzung Walter Kuhlmanns am 28.12.2009 finden Sie hier.
______________________________________________________________________________________________________________
Grabpflege an historischer Stätte
(Bericht von Uwe Inhülsen /OTL d.R. Hans-Peter Weyers, ergänzt durch Fotos von Matthias Krebbers)
Bereits zum vierten Mal pflegten Reservisten aus dem Wehrbereich II einen deutschen Soldatenfriedhof, dieses Mal im französischen Noyers-Pont-Maugis (Die Unterbringung erfolgte in der Kaserne des 3. Regiment du Genie in Charlevilles).
Fern bei Sedan auf den Höhen / steht ein Infantrist auf Wacht / neben seinem Kameraden / den die Feindeskugel tödlich traf …“: Diese Volksweise kannte zu Kaisers Zeiten in Deutschland jedes Kind. Sie erinnerte daran, dass der französische Kaiser Napoleon III. sich mit 100.000 seiner Soldaten am 2. September 1870 nach wochenlangen Kämpfen der deutschen Übermacht ergeben mußte. Dort, über dem Tal der Maas beim Dorf Noyers, trafen sich im Mai (18.-29.05.09) elf Reservisten der Bundeswehr aus Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz mit einem belgischen Kameraden, um bereits zum vierten Mal einen deutschen Soldatenfriedhof zu pflegen.
In Noyers-Pont-Maugis haben die französischen Behörden im Jahre 1922 einen deutschen Soldatenfriedhof angelegt, auf dem sie die in diesem Gebiet während des 1. Weltkrieges gefallenen und bestatteten deutschen Soldaten umbetteten. Im 2. Weltkrieg spielten sich im Mai 1940 beim Maasübergang im Raum Sedan erneut heftige Kämpfe ab. Die Gefallenen wurden neben dem Friedhof des 1. Weltkrieges bestattet. Im Rahmen des deutsch-französischen Kriegsgräberabkommens wurde der Friedhof am 17. September 1966 in seiner jetzigen Form eingeweiht. 26.843 Tote ruhen auf dem Friedhof, 14.055 aus dem 1. und 12.788 aus dem 2. Weltkrieg.
Hauptaufgabe der deutsch-belgischen Reservisten-Arbeitsgruppe war, etliche Reihen Grabplatten aus dem 2. Weltkrieg, die im Laufe der Zeit im Rasen eingesackt waren, auszuheben, zu reinigen, zu unterfüttern, neu zu verlegen und die verblassten weißen Schriften nachzuzeichnen. Außerdem wurden die Regenrinnen des Eingangsgebäudes repariert, eine Hecke abgeholzt und die Mauer zur Straße, die Treppe zur Kirche und der Innenraum der Kapelle gereinigt.
Am Wochenende und in der Freizeit besuchten die Reservisten einige Mahnstätten gegen den Krieg, wie das „Mémorial de Verdun“, das 1916 in den Materialschlachten untergegangene Dorf Fleury, das Beinhaus von Douaumont, vor dem sich 1984 Bundeskanzler Kohl und Präsident Mitterand zur Versöhnung die Hände reichten, und das als „Sargdeckel“ bekannte Fort Douaumont. Imposant war der riesige, gepflegte amerikanische Soldatenfriedhof in Romagne in den Argonnen. Mit 14.000 Grabstätten handelt es sich um den größten amerikanischen Friedhof in Europa. Besonders beeindruckend fiel im Dorf Bazeilles bei Sedan die Besichtigung des „Hauses der letzten Patrone“ (Maison de la Dernière Cartouche) und des Beinhauses der Blauen Division der französischen Marinetruppen aus, in dem die Gebeine von über 2.000 Gefallenen aus der Schlacht von Sedan Ende August / Anfang September 1870 zu sehen sind.
Als Kontrastprogramm hatte Oberstlt. d.R. Weyers am Sonntag in der Nähe von Dinant eine zünftige Draisinefahrt (Les Draisiner de la Molignee – Station Falaen) und eine im wahrsten Sinne des Wortes feuchtfröhliche Kajaktour organisiert. Für 2010 hofft die Gruppe auf einen weiteren Arbeitseinsatz.
Über den langen Heimweg Walter Kuhlmanns
"Grabpflege an historischer Stätte"
Kriegsgräbereinsatz in Noyers-Pont-Maugis, Mai 2009




















